Geschichte - Schiesssportverein Wienhausen

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Geschichte

Verein
Kurzchronik
Schießsportverein Wienhausen von 1954 e.V.
(zusammengestellt von Hans-Hermann Cammann)

Bislang war herrschende Meinung, dass es in Wienhausen erst seit 1954 einen schießsporttreibenden Verein gibt. Im Rahmen seiner Recherchen zum 200jährigen Schützenfestjubiläum in 2014 ermittelte der Chronist, dass es schon früher einen Schießverein im Ort gab. Einen ersten Hinweis findet man im Protokollbuch des „Kriegerverein Wienhausen und Umgegend“, dort ist unter Datum 15.04.1928 notiert: „Am 6. Mai halten die Schießvereine Wienhausen, Oppersh., Offensen und Bockelskamp ein Übungsschießen in Wienhausen ab.“ Demnach gab es im Jahr 1928 bereits einen Schießverein in Wienhausen und offensichtlich auch einen Schießstand.
Weitere Hinweise dazu ergeben sich auch aus den Abrechnungsunterlagen des Schützenfestkomitees (heute als „Schafferrat“ bezeichnet) der Schützenfeste 1930 und 1935. Weiterhin befindet sich in der zeitgeschichtlichen Sammlung des Ortschronisten Bernhard Meißner ein vom Landrat Celle an den „Vorsitzenden des Kleinkaliberschießverein in Wienhausen zu Händen Herrn Meyer" adressierter Briefumschlag, der eine Schießgenehmigung enthielt. Dieser Briefumschlag trägt das Poststempeldatum 25.2.32 [1932]. Leider befand sich die Schießgenehmigung nicht mehr im Umschlag. Maurermeister Friedrich Meyer wohnte in der heutigen Celler Straße, die damals auch Meyer-Straße genannt wurde, da dort mehrere Familien mit diesem Nachnamen lebten. 1930 und 1935 stellte der Kleinkaliberschießverein Rechnungen für die Durchführung der Schießen bei den Schützenfesten aus, und Friedrich Meyer quittierte den Empfang der Gelder. Bislang konnten keine weiteren Angaben über diesen Verein in Erfahrung gebracht werden; auch der Sohn des damaligen Vorsitzenden verfügt über keine ergänzenden Informationen. Sollte dieser Verein die Wirren des 2. Weltkrieges überstanden haben, so wurde er spätestens 1945 – wie übrigens alle Vereine – durch die britische Militärregierung verboten, die Waffen beschlagnahmt und vernichtet. Schützenvereine wurden durch die Briten als vormilitärische Einrichtung betrachtet!

Wie man aus den obigen Zeilen entnehmen kann, hat das Schießen in Wienhausen seine Begründung auch durch die Schützenfeste. 1950 wurde das erste Schützenfest nach dem 2. Weltkrieg begangen. Vereine waren noch bis 1949 und Kleinkalibergewehre noch bis zum 2. Februar 1951 verboten. Auch gab es in Wienhausen keine Person, die dem Gesetz nach mit Waffen umgehen durfte. Zunächst wurde ein Schießstand an „Hillmer’s Eiche“, das ist die vorletzte mächtige Eiche rechts am Weg zum heutigen Schützenhaus, durch Karl Laue errichtet. Für die Durchführung des Schießbetriebes wurde der Waffenmeister Kurt Beyer aus Celle verpflichtet, der auch die Luftgewehre mitbrachte. Nach Anzahl der teilnehmenden Schützen musste dieser bezahlt werden, wie aus den Unterlagen des Komitees, die sich im Archiv der Samtgemeinde Flotwedel befinden, zu entnehmen ist:

Königsschießen am 18.05.: 65,00 DM
Vizekönigsschießen am 19.05.: 38,40 DM
Preisschießen am 21.05.: 53,00 DM
Gesamt: 156,40 DM

Offensichtlich war dem Schafferrat, der die Wienhäuser Schützenfeste organisiert, diese Summe zu hoch gewesen, denn in der Festschrift „40 Jahre Schießsportverein Wienhausen von 1954 e.V.“ aus dem Jahr 1994 ist verzeichnet:
„In Vorbereitung des Schützenfestes 1954 beschloß der Schafferrat das Schießen selbst durchzuführen und einen eigenen Stand zu bauen. So wurde auf dem Gelände des heutigen Schießstandes ein Wall aufgeschüttet und so ein provisorischer Schießstand erstellt. Was passiert aber mit dem Schießstand zwischen den Schützenfesten? Einige Mitglieder des Schafferrates befragten die Bürger durch Auslegen einer Liste, wer Interesse an einem Schießsportverein hat. Da das Interesse sehr groß war, es trugen sich 40 Personen in die Liste ein, kam es zu der Gründungsversammlung am 14.7.1954. Damit führt praktisch der Schießsportverein Wienhausen seit 1954 das Königsschießen zum Wienhäuser Schützenfest durch.“
Somit kann man das Schützenfest 1954 quasi als Geburtshelfer des jetzigen Schießsportverein Wienhausen ansehen. In der Abrechnungsaufstellung des Komitees vom 18.11.1954 ist notiert, dass August Meldau am 21.04.1954 die Frachtkosten i.H.v. 50,20 DM für die per Bahn angelieferten 100 Bahnschwellen zum Bau des Schießstandes erstattet wurden. Die Gemeinde Wienhausen hat zur Erstellung des damals so genannten Scheibenstandes 300,- DM vorgeschossen, denn in einer Komiteesitzung nach dem Schützenfest wurde – unter Anwesenheit des Bürgermeisters Albert Heinemann – festgelegt, dass genau diese Summe an die Gemeinde zurück gezahlt wird. Außerdem wurde aus den Einnahmen ein Betrag von 150,- DM zur Fertigstellung des Scheibenstandes festgelegt.
Weiterhin kann man im Protokoll lesen: „Scheibenstand soll einem Ausschuß (Strothmann, Piel, Hoppenworth, Meldau) übergeben werden. Diese übernehmen dafür die Verpflichtung, den Scheibenstand in Ordnung zu halten und jederzeit die Gemeinde unentgeltlich schießen zu lassen.“ (Quelle: Protokoll der Komiteesitzung vom 12.06.1954).
Die Mitglieder des Ausschusses, der den Scheibenstand übernehmen sollte, waren allesamt Gründungsmitglieder des kurz darauf ins Leben gerufenen Schießsportverein Wienhausen.

Die Gründungsversammlung fand am 14.07.1954 statt; das Gründungsprotokoll hat folgenden Wortlaut:

Wienhausen, den 14.7.54

Gründungsversammlung!

Am 14.7.54, 20.30 Uhr, fanden sich 13 Personen zur Gründungsversammlung des Schießsportvereins bei Gastw. Brockmann ein. Nach reger Debatte wurde zunächst beschlossen, den Verein als selbständige Instanz zu gründen. Fühlung mit anderen Vereinen, um bei diesen als Untergruppe zu fungieren, kann später aufgenommen werden.

Zur Wahl des Vorstandes wurden vorgeschlagen:

1. Vorsitzender: Wilhelm Eggelmann
2. Vorsitzender: Ludwig Strothmann
Rechnungs- u. Schriftführer: Franz Piel
Schießwart: Karl Hoppenworth
Stellvertreter: Aug. Meldau, Kurt Schmidt u. Karl Knoop

Die aufgeführten Personen standen zur Wahl und nach Einstimmigkeit wurde die Wahl angenommen.

Das Eintrittsgeld soll pro Person 2,- DM betragen. Der Beitrag wurde vorläufig auf 0,50 DM festgesetzt. Muster für Satzungen sollen vom Vorstand eingeholt werden. Vereinslokal soll vorläufig nicht bestimmt werden. Es wurde beschlossen am Sonntag, den 25.7.54 ein Preisschießen zu veranstalten. Die nächste Versammlung wurde für Dienstag, den 20.7.54 20.30 Uhr bei Gastw. Bauermeister festgesetzt.

Ende der Versammlung 22.45 Uhr.
13 Personen waren gemäß dem Protokoll an diesem Samstagabend zur Vereinsgründung erschienen. Kurios war allerdings, dass man Karl Knoop zum Stellvertreter des Schießwartes wählte, der dem Verein gar nicht angehörte und auch nicht anwesend war. Somit waren es 12 Mitglieder, die den Verein gründeten.

Die weiteren Gründungsmitglieder neben dem Vorstand waren:
Alfons Schaffrin, Wilhelm Sakel, Walter Backhausen, Artur Thiemer, Hermann Santelmann und Gerhard Böhnke.


Unsere Vereinsgründer
August Meldau, Kurt Schmidt, Karl Hoppenworth ...
Helmut Backhausen, Wilhelm Eggelmann, Franz Piel ...
Alfons Schaffrin, Wilhelm Sakel, Ludwig Strothmann ...
und Artur Thiemer, Hermann Santelmann und Gerhard Böhnke.


Von diesen Gründungsmitgliedern weilt
leider keiner mehr unter uns.

Wir wollen ihr menschliches und sportliches Vermächtnis wahren
und uns ihrer stets in Würde erinnern.


Daten aus alten Protokollen (Quelle: Festschrift „40 Jahre Schießsportverein Wienhausen von 1954 e.V."):

Am 25.07.1954 findet das erste Preisschießen statt. Bedingungen aus der Ausschreibung: Anrecht auf einen Preis hat jeder, der mindestens 3 Satz geschossen hat. Ein Satz kostet 1,- DM und der Probeschuß 0,20 DM. Bei gleicher Ringzahl entscheidet die Schußfolge. Geschossen wird auf 12er Ringscheibe.

1955:
Kurt Schmidt stellt den Antrag an den Vorstand, eine Satzung aufzustellen. Es wurde der Beschluß gefasst, daß in Zukunft nur noch auf 10er Ringscheibe geschossen werden soll. Im November wurde über den Bau eines Schießstandes gesprochen.

08.01.1958:
Es wurde das Muster einer Satzung am Ende der Versammlung verlesen.

05.04.1958:
Nach Rücksprache mit dem Schützenfestkomitee soll das Schießen beim Schützenfest vom Schießsportverein durchgeführt werden. Erstmals soll dabei ein Jugendkönig ausgeschossen werden.

1962:
Aufgrund seiner Verdienste um den Verein und der Durchführung des Preisschießens wird der Schießleiter Walter Backhausen zum Ehrenmitglied ernannt. In diesem Jahr wird weiterhin beschlossen, um eine vereinsinterne Leistungsnadel in den Stufen Bronze, Silber und Gold zu schießen. Sie gilt nur für Kleinkaliber-Schießen; Anschlagsarten: sitzend, liegend und stehend freihändig. Mitglieder über 55 Jahre schießen nur liegend. Die bronzene Nadel wird mit 105, die silberne mit 110 und die goldene Nadel mit 120 Ring verliehen.
Es wird weiterhin der Vorschlag gemacht, dass sich der Verein dem Verband [Kreisschützenverband] anschließen soll. Nach einer Diskussion lehnte die Versammlung diesen Vorschlag ab.

1964:
Der Schießsportverein Wienhausen feiert kein eigenes Schützenfest, da die Dorfgemeinschaft alle vier Jahre ein großes Schützenfest gemeinsam feiert. Die Vereinskönige (auch "Maikönige" genannt) werden daher am 1. Mai eines jeden Jahres ausgeschossen. Dieses wird nach den zur Verfügung stehenden Unterlagen seit 1964 durchgeführt. Im Laufe der Zeit kamen Maikönigin, Jugend- und Schülerkönige / -königinnen, Prinzessin und Prinz hinzu.

1967:
Wilhelm Eggelmann jun. wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, folgt also in diesem Amt seinem Vater.

1970:
Ende des Jahres stand die Zukunft des Schießsportvereines Wienhausen zur Frage. Es wurde aber beschlossen, den Verein nicht aufzulösen bzw. sich einem anderen Verein anzuschließen.

1972:
Der Schießstand brannte ab; die Ursache war im Nachhinein nicht mehr festzustellen. Da im Sommer der Schießstand aber mehrfach aufgebrochen wurde, gab es die Vermutung, dass spielende Kinder die Verursacher gewesen sein könnten.

1974:
Der 1. Vorsitzende stellte fest, dass das Jahr 1973 ein erfolgreiches Jahr war. Gelobt wurde die rege Schießbeteiligung gegenüber den vorherigen Jahren. Besonders hob er hervor, dass seit nunmehr 20jährigem Bestehen des Vereins in 1973 erstmals auf dem Schießstand in einem Satz 50 Ring geschossen wurden. Karl Hoppenworth war hier der sichere Schütze.

1978:
Ab diesem Jahr beginnt der Umbruch im Verein. Im März wird ein neuer Vorstand gewählt; Manfred Sack wird 1. Vorsitzender. Auf sein Bestreben tritt der Verein dem Deutschen Schützenbund bei. Nach Schaffung einer Satzung durch Manfred Sack und Wilhelm von Hof wird der „Schießsportverein 1954 e.V.“ in das Vereinsregister eingetragen. Die ersten Schützenuniformen werden gekauft und es werden erste Planungen für einen neu zu bauenden Schießstand mit Schützenhaus unter der Federführung unternommen. In diesem Jahr traten auch die ersten Damen dem Verein bei.

1979:
Am 12. Januar gibt der Vorstand den Mitgliedern die ersten Berichte über die Planung der Bauvorhaben. Ein großes Hallo gibt es an diesem Abend, als bekannt gegeben wird, dass Klaus Steller das 10.000. Mitglied des Kreisschützenverbandes Celle ist.
Im Frühjahr beginnen die Bauarbeiten; ein Teil der dort stehenden Bäume mussten weichen. Die neue Außenanlage des Schützenhauses wird so gestaltet, dass sie eine „Ökologische Nische“ darstellt; es wurde damit auch etwas für die Umwelt getan.

1980:
Wilhelm von Hof wird zum 1. Vorsitzenden gewählt; Manfred Sack wird erstmals Schießwart. Erstmals nehmen zwei Mitglieder an einem Schießsportleiterlehrgang teil. Da die Schießstände sehr zügig errichtet worden waren, fand schon in 1980 das Einweihungsschießen statt.

1981:
Das Jahr beginnt mit einem Hochwasser; dass Erreichen des neuen Schießstandes war nur in hohen Gummistiefeln möglich. Der 1. Vorsitzende rettet die Gewehre mit einem Boot.
Am 11.01. wird das 100. Vereinsmitglied begrüßt und im Februar die ersten Vereinsmeisterschaften mit dem Luftgewehr, stehend freihändig, durchgeführt. Sieben Schützinnen und Schützen nehmen erstmals an den Kreismeisterschaften teil. Es wird mit dem Neubau des Schützenhauses begonnen.

1982:
Am 01.10. findet die Einweihung des kompletten Neubaus statt, zu der der neue 1. Vorsitzende, Heinrich Brück, etliche Gäste aus den Reihen der Kreisverwaltung, der Gemeindeverwaltung, des Kreisschützenverbandes sowie aus den örtlichen und befreundeten Vereinen begrüßt. Aus den Reihen der Vereinsgründer sind die nunmehrigen Ehrenmitglieder Karl Hoppenwort, August Meldau und Alfons Schaffrin anwesend. Insgesamt dauerten die Feierlichkeiten drei Tage.
In diesem Jahr stiftet August Meldau einen Pokal, der seitdem unter den Wienhäuser Vereinen, Verbänden und Gruppen ausgeschossen wird. Diese Stiftung soll auch das Verständnis unter den Wienhäuser Vereinen fördern.

1983:
Im Februar Einbruch im Schützenhaus, bei dem drei Luftgewehre und vier KK-Gewehre entwendet werden – ein herber Rückschlag für den Verein. Erstmals finden das „Er und Sie-Schießen“ und die Vereinsmeisterschaften mit der Luftpistole statt. Seit diesem Jahr schießen die Schießsportvereine und Kyffhäuser Kameradschaften aus dem Bereich der Samtgemeinde auch um den ins Leben gerufenen „Flotwedel-Pokal“. Erstmals nimmt eine Damenmannschaft an einer Kreismeisterschaft teil.

1984:
Dieses Jahr steht im Zeichen des 30jährigen Vereinsbestehens. Es werden der 1. Schützenball, Schießsportwoche für Sportschützen, Sommerbiathlon und gemütliches Schießen mit der Wienhäuser Bevölkerung veranstaltet.

1986:
Schießwart Manfred Sack hat berechnet, dass in diesem Jahr 62.500 Schuss mit dem Luftgewehr und 26.500 Schuss Mit KK-Gewehr abgegeben wurden. Im April und Dezember werden Werbewochen veranstaltet, die einen Beitritt von 44 Personen zum Verein zur Folge hat. Auf der Kreisdelegiertentagung wird der Schießsportverein Wienhausen mit einem Pokal für den höchsten Mitgliederzuwachs im Jugendbereich ausgezeichnet.

1988:
Mit den Bürgern aus der französischen Partnergemeinde Portbail wird ein Gästeschießen durchgeführt.

1989:
Die Damengruppe besteht seit 10 Jahren.

1990:
An unserer Schießsportwoche nehmen 74 Mannschaften und 228 Einzelschützen teil. Ende August waren ca. 350 Honda Goldwing Biker zu Gast – zwei Tage harte Arbeit rund um die Uhr. Die erste Damenmannschaft schafft den Aufstieg in die Regionalliga.

1991:
Erstes Freundschaftsschießen um den gestifteten Wanderpokal mit dem Schützenverein Altmerdingsen.

2001:
Bei den Wienhäuser Vergleichswettkämpfen (Paddeln, Kegeln, Schießen, Tennis und Fußball) wird der SSV Wienhausen Gesamtsieger. Diese Vergleichswettkämpfe werden seit 1964 zwischen den sporttreibenden Vereinen durchgeführt. Erstmals hat der SSV Wienhausen 1965 teilgenommen; im Zeitraum 1966 - 1978 bildete er zusammen mit dem Kegelclub "Klosterholz" eine gemeinsame Mannschaft, die 1968 und 1970 Gesamtsieger wurde.

2004:
Das 50jährige Vereinsbestehen wird vom 11. - 13. Juni begangen. Die Feierlichkeiten beginnen am Freitag, 11.06., mit einer Kranzniederlegung auf dem Friedhof und um 19.00 Uhr folgte ein Kommersabend im Festzelt auf der Masch, dem Dorfplatz. Hier waren die Gäste und Ortseinwohner zahlreich erschienen, um mit uns das Jubiläum zu begehen. Am Samstag wurde im Rahmen der Wienhäuser Vergleichswettkämpfe das Fußballturnier durchgeführt; bereits am Vormittag wurde um den Bürgerpokal und Sachpreise geschossen. Bevor abends zur Live-Musik getanzt werden konnte, wurde unser Verein als Gesamtsieger der Wienhäuser Vergleichswettkämpfe verkündet. Mit einem Frühschoppen begann der Sonntag, bei dem auch die Siegerehrung des Bürgerpokalschießens stattfand. Um 14.00 Uhr begann der Schützenumzug durch den Ort, bei dem die auswärtigen Schützenvereine zahlreich vertreten waren. Allen mitgeführten Fahnen wurde ein Fahnenband verliehen. Mit Kaffee und Kuchen fand das Jubiläum seinen Ausklang. Festwirt war Helmut Thiliant.

2007:
Erneut kann in diesem Jahr unser Verein die Wienhäuser Vergleichswettkämpfe als Gesamtsieger gewinnen.

2013:
Bernhard Hassa wird in der Klasse KK Auflage 100m, Senioren A, mit 300 Ring Kreismeister.
Zwei Mitglieder einer Dartgruppe, Andreas Grüne und Thomas Schmidt, fragen beim Vorstand nach, ob sie ihre Dartspiele im Schützenhaus durchführen können. Daraus bildet sich die Dartgruppe des Vereins, was den Beitritt neuer Vereinsmitglieder zur Folge hat. 

2014:
Elisabeth Meyer erringt in der Klasse KK Auflage 50m, Seniorinnen A, mit 287 Ring den Titel der Kreismeisterin.
Das 60jährige Vereinsbestehen wird mit verschiedenen Aktivitäten, z.B. Jubiläumsschweinepreisschießen, Pokalschießen der Damengruppe, Schießsporttage und Pokalsschießen mit benachbarten Vereinen und den Wienhäuser Vergleichswettkämpfen, begangen. Aufgrund unseres Vereinsjubiläums wurden zum Abschluss der Vergleichswettkämpfe das Schießen und die Siegerehrung in unserem Schützenhaus durchgeführt. Dieser Rahmen bot auch den Anlass, seitens der Gemeinde Wienhausen die diesjährige Sportlerehrung vorzunehmen. Unser Vereinsmitglied Manfred Sack wurde dabei für seine 60jährige Mitgliedschaft im Deutschen Schützenbund (DSB) geehrt. Bürgermeister Karl-Heinz Pickel überreichte Urkunde und Nadel des DSB an den Jubilar.

2016:
Im Rahmen eines Senioren-Schießens wurden am 06.08. langjährige Vereinsmitglieder geehrt und mit der entsprechenden Nadel ausgezeichnet:
für 10jährige Mitgliedschaft: Manfred Fröhlich. Für 25jährige Mitgliedschaft: Helga Backhausen, Erika Kühn, Christian Meyer und Claus Schnittger.
Für 40jährige Mitgliedschaft: Heinrich Brück und Manfred Sack.
Für 50jährige (!) Mitgliedschaft: Klaus Steller. Klaus war bei seinem Eintritt das 10.000. Mitglied des Kreisschützenverbandes Celle. Aufgrund seiner langjährigen Treue zum Verein konnte er mit der goldenen Ehrennadel des KSV Celle ausgezeichnet werden.

Weitere Ehrungen wurden in Abwesenheit der nachfolgend genannten Mitglieder bekannt gegeben:
10jährige Mitgliedschaft: Dorothea und Guido Berndt, Gisela, Hendrik und Sören Luttermann sowie Anke Strothmann.
25jährige Mitgliedschaft: Marianne, Wilhelm und Marc Sakel, Thomas Simon, Michael Stiller, Margarete und Hans-Werner Strothmann.

2017:
Bei den Kreismeisterschaften erringt Elisabeth Meyer in der Disziplin KK Auflage 50m - Senorinnen A den Titel der Kreismeisterin mit 288 Ring. Frank Harms belegt in der Altersklasse mit dem Luftgewehr (Freihand) mit 361 Ring den 2. Platz und mit dem KK-Gewehr Auflage 100m den 3. Platz mit 295 Ring.
An den Landesmeisterschaften nehmen Ilse-Marie Charbonnier, Elisabeth Meyer und Frank Harms teil.

Beim Kreisschützentag in Ovelgönne wird der 1. Vorsitzende Kurt Stiller am 11. März mit der Ehrennadel in Gold des Kreisschützenverbandes Celle Stadt und Land e.V. ausgezeichnet.
Die Dartgruppe kündigt an, dass sie am Ligaspielbetrieb teilnimmt.

2018:
Erstmals hat die Dartgruppe in der Saison 2017 / 2018 am Ligaspielbetrieb teilgenommen. Was niemand geglaubt hatte wurde wahr: das Team erreichte auf Anhieb den Sieg und damit den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse!
 
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